Solide Lösungen für saubere Energie !
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Die Nutzung der Kraft der Fließgewässer als saubere und stetige Energieform ist auch ökonomisch sinnvoll.
Hier die grundlegende Betrachtungen:

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Ertrag

Der Ertrag eines Wasserkraftwerkes hängt grundsätzlich von der Fallhöhe und der zur Verfügung stehenden Wassermenge ab. Die Wassermengen können von uns durch hydrologische Gutachten oder langjährige Pegelaufzeichnungen ermittelt werden. Wichtig ist außerdem die wasserrechtliche Situation (zugelassene Nutzwassermenge, Restwassermenge usw.).

Die Fallhöhe sollte grundsätzlich in der Örtlichkeit geprüft werden. Meist ist eine hydraulische Berechnung mit dem Ergebnis einer Fallhöhendauerlinie durchzuführen, um genaue Abhängigkeiten zwischen Abfluss und Ober/Unterwasserspiegellagen zu erhalten.

Im Ergebnis der Berechnungen steht der wasserwirtschaftliche Leistungsplan mit einer theoretisch erzielbaren Jahresarbeit (kWh). Diese wird dann noch um Stillstandszeiten verringert.

Die Vergütung pro kWh ergibt sich entweder aus gesetzlichen Regelungen (z.B. Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland), aus vorhandenem Eigenverbrauch oder dem Verkauf des Stroms an Dritte. In einigen Ländern Europas und zum Beispiel in Asien gibt es keine gesetzliche Regelung, oft ist der Preis auch frei verhandelbar.

In vielen Ländern gibt es zudem die Möglichkeit, über verschiedene Mechanismen des Kyoto-Protokolls (bspw. CDM und JI) zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Solche Zusatzvergütungen sind stark länderabhängig und müssen im Einzelfall geprüft werden, was wir bei solchen Projekten für unsere Kunden tun

Investitionskosten

Die Ermittlung der Kosten für die Neuerrichtung oder Wiederinbetriebnahme eines Wasserkraftwerkes stellt hohe Anforderungen an den Betrachter. Insbesondere die Kosten für Wasserbau und Tiefbau bedürfen genauerer Ermittlungen zum Baugrund, ggf. vorhandenen und weiter nutzbaren Bauwerken, sowie den hydrologischen und hydraulischen Verhältnissen des Gewässers.

Wir machen in jedem Fall vor Abgabe eines Angebotes eine in der Regel kostenlose Ortsbegehung, um dabei die wichtigsten Bedingungen kennenzulernen. Oft sind dann genauere zu vereinbarende Betrachtungen erforderlich.

Am Ende der Kostenschätzung sollten dann entsprechende Reserven für unvorhersehbare Kosten und eine Risikoabdeckung eingeplant werden.

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Förderung und steuerliche Aspekte

Es gibt in Deutschland in den einzelnen Bundesländern verschiedene Förderprogramme. Wir kennen diese Programme und unterstützen unsere Kunden bei der oft sehr bürokratischen Antragstellung.

Weiterhin ist eine Bundesförderung möglich, die durch Auszahlung zinsverbilligter Darlehen ermöglicht wird. Für besondere Projekte sind auch Förderungen durch die EU, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und diverse Ministerien möglich. Gern helfen wir auch dabei mit.

Im Ausland muss die Eignung eines Projektes zur Förderung genau geprüft werden, da in den einzelnen Ländern sehr unterschiedliche Bestimmungen und Einschränkungen gelten.

Steuerlich hat sich die Situation seit dem Entfall der besonders in den Neuen Bundesländern möglichen Sonderabschreibungen vor einigen Jahren zwar verschlechtert, jedoch gibt es auch heute noch gewisse Möglichkeiten, in den ersten Jahren hohe Abschreibungspotentiale (z.B. durch degressive Methoden) zu schaffen. Die steuerlichen Aspekte müssen immer im Einzelfall unter Berücksichtigung des Vorhabens und der Einkommensverhältnisse des Bauherrn betrachtet werden.

Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

Nachdem die o.g. Grundlagen vorliegen, werden diese durch eine übersichtliche Aufstellung aufgerechnet, um die Rentabilität des Gesamtvorhabens zu erkennen.

Dazu haben wir eine Rentabilitätsberechnung in übersichtlicher tabellarischer Form erarbeitet, in der man für die ersten 20 Betriebsjahre unter Berücksichtigung der laufenden Kosten die wirtschaftliche Durchführbarkeit erkennen kann. Anhand dieses Zahlenwerkes lässt sich auch das beste Finanzierungsmuster festlegen.

Für die banktechnische Bearbeitung im Rahmen der Kreditbeantragung ist meist zusätzlich eine Kosten-Nutzen-Analyse notwendig, welche auf der Grundlage der oben ermittelten Zahlen ebenfalls schnell tabellarisch von uns erstellt werden kann.

Wasserkraft - Wirtschaftliches Vorhaben oder unbezahlbares Hobby

Wasserrad WenigenlupnitzDie Nutzung der Wasserkraft geht auf unvordenkliche Zeiten zurück und erfolgt heute intensiver denn je. Wasserkraft ist weltweit noch immer die bedeutendste regenerative Energiequelle. Der Nachteil ist die hohe Anfangsinvestition, die Vorteile liegen in der hohen technischen Zuverlässigkeit, der Langlebigkeit der Anlagen und der Stetigkeit der Energieerzeugung.

Wasserkraftnutzung ist bei solider Vorbereitung und sinnvoller Konzeption unter der Voraussetzung einer akzeptablen Stromvergütung wirtschaftlich.
Allerdings sind Wasserkraftvorhaben langfristige Investitionen, also wirtschaftlich und umweltpolitisch Investitionen in die Zukunft.

Für die wirtschaftliche Realisierung eines Vorhabens sind folgende grundsätzliche Dinge von entscheidender Bedeutung::

Ertrag
Investitionskosten
Förderung und steuerliche Aspekte
Wirtschaftlichkeits-
betrachtungen